Bei PLATIS entwickeln wir seit vielen Jahren maßgeschneiderte Software für Unternehmen aller Größen – als kleines, agiles Team mit dem Anspruch auf höchste Qualität. Automatisierung ist dabei längst Standard: Versionskontrolle, Debugging, Code-Review, Deployment – jede Phase hat ihre eigenen Werkzeuge.

Und trotzdem sind wir überzeugt, dass noch ungenutztes Potenzial vorhanden ist. Genau hier könnte KI ein echter Game-Changer sein. Nicht als weiteres Werkzeug – sondern als Möglichkeit, Softwareentwicklung effizienter, qualitativ hochwertiger und kreativer zu machen.

Bevor wir KI-Tools in unseren Prozess einführen, wollen wir ein klares Bild des Status quo gewinnen. Die Frage ist: Wie entwickeln wir Software eigentlich heute?

Die 5 Hauptschritte des Softwareentwicklungsprozesses bei PLATIS

Die Hauptschritte unseres Softwareentwicklungsprozesses

1. Planung

Hier beginnt alles. Umfang definieren, klare Ziele setzen, diese mit der übergeordneten Vision in Einklang bringen. Gute Planung stellt sicher, dass alle dasselbe Verständnis haben – und verhindert Missverständnisse und Verzögerungen im weiteren Verlauf.

2. Analyse

In der Analyse tauchen wir tiefer ein: Was muss die Software leisten? Die Bedürfnisse der Stakeholder werden in konkrete Anforderungen übersetzt, Prioritäten gesetzt. Diese Phase deckt potenzielle Risiken auf und stellt sicher, dass das Projekt machbar und an den Nutzererwartungen ausgerichtet ist.

3. Design (Architektur und UX)

Hier nimmt die Vision Form an. Die Softwarearchitektur wird geplant – mit Blick auf Skalierbarkeit und Effizienz. Parallel dazu entsteht das UX-Design: eine Oberfläche, die nicht nur funktioniert, sondern sich auch gut anfühlt. Gutes Design überbrückt technische Möglichkeiten und Nutzerbedürfnisse.

4. Implementierung

Jetzt wird gebaut. Entwickler schreiben, testen und verfeinern den Code – nach klaren Best Practices und Qualitätsstandards. Versionskontrolle und gemeinsame Werkzeuge halten den Prozess organisiert und die Codebasis sauber und wartbar.

5. Integration und Qualitätssicherung

Alle Komponenten kommen zusammen. Integration verbindet Module, rigorose Qualitätssicherung prüft Funktionalität, Performance und Sicherheit. Diese Phase ist entscheidend – hier entscheidet sich, ob das Produkt stabil und produktionsreif ist.

In der Praxis sind diese Schritte agil und miteinander verwoben. Ein Feature kann sich noch in der Planungsphase befinden, während das nächste bereits in der Entwicklung ist. Anforderungen werden oft kurz vor der Implementierung konkreter – das ermöglicht uns, flexibel und zielgerichtet zu bleiben.

Laufende Prozesse nach dem Launch

Einmal in Betrieb gibt es viel zu tun, um die Software stabil zu halten und weiterzuentwickeln:

6. Kunden-Support und Issue-Management

7. Bugfixes und kleine Updates

8. Feature-Updates und Produktverbesserungen

9. Backup und Disaster Recovery

10. Monitoring und Performance-Management

11. Security-Management und Compliance

Diese Kernschritte werden durch übergreifende, fortlaufende Prozesse ergänzt: Gesamtproduktmanagement & Planung sowie Projektmanagement.

Das ist wahrscheinlich ähnlich wie bei jedem Unternehmen, das Software entwickelt – wir machen also nichts Außergewöhnliches. Und genau das macht es spannend: Wo liegt unser einzigartiges Potenzial? Wie können wir unseren Workflow auf unser Unternehmen zuschneiden – und KI nutzen, um ihn auf ein neues Niveau zu heben?

In den kommenden Artikeln analysieren wir alle diese Prozesse einzeln.